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(1.FC Kaiserslautern - Basketball) |
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FCK verliert gegen Eintracht Frankfurt
Die erste Heimniederlage schmerzt sehr. Denn die Frankfurter waren auf jeden Fall schlagbar. Aber der FCK fand kein Rezept, sich gegen die gute Defense der hessischen Gäste durchzusetzen. In der ersten Hälfte wiesen die Roten Teufel eine Wurfquote von 30 Prozent aus. Hinzu kam, dass kaum Rebounds gewonnen wurden, so dass Frankfurt immer wieder zu Angriffen kam. Die FCK-Misere setzte sich aber in der Defense fort. Immer wieder kamen die Frankfurter von außen zum Schuss und trafen, oder sie holten bei einem Fehlversuch die Rebounds und waren dann erfolgreich.
Nur Christian Ast erreichte bei den Kaiserslauterern Normalform und hielt sein Team mit Treffern aus der Distanz vor allem im ersten Viertel im Spiel. Dass es nach dem ersten Viertel nur 22:28 stand, hatte der FCK Ast zu verdanken. Dafür zeigte der beste Lauterer in der Verteidigung schwächen.
Im Grunde erreichte kein FCK-Spieler Normalform. Es fehlte ein Spielmacher, der mit zündenden Ideen für Druck sorgte. Den besten Frankfurter Thomas Krull (37 Punkte) bekam der FCK überhaupt nicht unter Kontrolle. "Das haben wir die gesamte Woche besprochen", ärgerte sich FCK-Coach Jan Christmann. Zudem erwies sich Amrun Terzic als guter Spielmacher, und Antric Klaiber war mit 25 Punkten ebenfalls sehr treffsicher.
Auch eine andere Forderung Christmanns wurde nicht beherzigt. Die Angriffe schlossen seine Kaiserslauterer überhastet ab, was bei fehlenden Rebounds und schwacher Wurfquote spielentscheidend ist. "Wir müssen in den kommenden Spielen unbedingt disziplinierter sein", fordert Christmann.
Frankfurt baute die Führung immer weiter aus. FCK-Trainer Christmann versuchte zwar in jeder Auszeit seine Spieler zu wecken, doch ohne Erfolg bis zur 37. Spielminute. Ein Dreier von Christian Ast zum 79:96 leitete die FCK-Aufholjagd ein. Mit einer Press-Verteidigung gewann der FCK nun Bälle und kam bis auf 89:96 heran. Hoffnung gab auch, dass Krull mit dem fünften Foul vom Platz musste. Lars Menk brachte seine Mannschaft auf 94:98 heran. Aber 41 Sekunden vor Schluss verlor Marko Radulovic einmal mehr den Ball, so dass die Gäste wichtige Sekunden gewannen. 25 Sekunden später verlor Radulovic beim Stand von 96:100 wieder den Ball, und Frankfurt hatte das Spiel verdient gewonnen.
"Wir kämpften nur drei Minuten lang", war Trainer Christmann nach der Partie sauer. "Hätten wir die Press-Verteidigung konsequenter gespielt, hätten wir die Eintracht eingeholt. Die Frankfurter waren konditionell am Ende." Für den FCK-Trainer ist klar, dass seine Mannschaft vor Weihnachten das erste Mal auswärts punkten muss, sonst wird der Winter für die FCK-Basketballer besonders kalt.
So spielten sie:
FCK: Ast (32), Becker (20), Radulovic (13), Robisch (13), Lars Menck (8), Münzebrock (6), Bonengel (4), Nils Menck, Larsen
Frankfurt: Krull (37), Klaiber (25), Keuscher (16), Ickert (9), Simic (5), Terzic (4), Albrecht (3), Pipic (2), Otshumbe Beste Spieler: Ast - Krull, Terzic, Klaiber Spielfilm: 4:10 (3.), 20:22 (9.), 22:28 (10.), 30:40 (16.), 36:47 (20.), 47:55 (23.), 52:61 (26.), 52:69 (28.), 74:94 (36.), 79:96 (37.), 94:98 (39.), 96:99 (40.) Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Kovacevic, Reiter
Von: Alexander Georg, RON - RHEINPFALZ ONLINE, Montag, 2. Dez , 03:45 Uhr (Lokalsport)
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Autor: ivch
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Artikel
vom 03.12.2002, 17:48 Uhr
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Hans Krankl Ich muss versuchen die Mannschaft so zu formen, dass wir gleich im ersten Spiel, auf jeden Fall aber so schnell wie möglich punkten.
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