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(1.FC Kaiserslautern - Basketball) |
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Traumhafte Trefferquote kauft den FCK-Basketballern den Schneid ab
Auch in der fünften Auswärtspartie der Saison reichte es für die Zweitliga-Basketballer des 1. FC Kaiserslautern nicht ganz zum ersehnten ersten Erfolg: Über weite Strecken durchaus ebenbürtig, unterlagen die Pfälzer beim Spitzenclub TuS Jena schließlich doch mit 88:101 (40:49). Mit 6:10 Punkten steht der FCK auf einem Platz im unteren Mittelfeld.
Das Team von Trainer Jan Christmann musste zwar weiter auf die Leistungsträger Kirk Baker und Olaf Schindler verzichten, doch Peter Greiffenhagen trat erfreulicherweise die Reise nach Thüringen mit an, um die Kollegen zu verstärken. Das erste Viertel verlief vor knapp 1000 Zuschauern recht ausgeglichen. Erst kurz vor Ende konnten sich die aus der Distanz äußerst treffsicheren Gastgeber durch zwei Dreier Luft verschaffen (17:28/10.). Die bärenstarken Christian Ast und Alexander Bonengel schossen die Lauterer in deren bester Phase sogar kurzzeitig in Front (31:30/15.). Aber immer dann, wenn die Gäste aus der Pfalz drauf und dran waren, den Spieß umzudrehen, legte Jena noch eine Schippe drauf und glänzte durch Übersicht und eine enorm hohe Trefferquote (40:49/20.). Dass mit Marko Radulovic und Tim Becker beide Aufbauspieler früh mit je drei Fouls belastet waren, hemmte den FCK-Spielaufbau.
Nach der Pause vermochten sich die Einheimischen, angetrieben von ihrem erfahrenen Top-Scorer Cousin, auf 77:64 abzusetzen. Kampflos wollte der Aufsteiger vom 1. FC Kaiserslautern die Punkte allerdings nicht in Jena lassen. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team an die Hausherren heran. 87:93 stand es aus Lauterer Sicht bei eigenem Ballbesitz rund zwei Minuten vor Ende der Begegnung. Eine Überraschung schien greifbar nahe, aber die Versuche des FCK, durch frühe Fouls Jena zu Fehlern an der Freiwurflinie zu zwingen, schlugen fehl. Der TuS verwandelte zumeist kaltblütig und fuhr das Match mit all seiner Erfahrung und Cleverness letztlich doch noch recht sicher ein.
"Es fehlte uns auch heute wieder nicht viel gegen ein Spitzenteam der Liga. Im richtigen Moment traf der TuS einfach traumhaft und kaufte uns so den Schneid ab", resümierte FCK-Trainer Jan Christmann das Spiel. Positiv bewertete er, dass die Mannschaft keine gröberen Blackouts wie noch in den vergangenen Auswärtspartien zu verzeichnen hatte.
Die nächste Aufgabe für die Pfälzer wartet mit dem abstiegsbedrohten Team der Frankfurter Eintracht bereits am kommenden Samstag um 19:30 Uhr im Schulzentrum Nord. In dieses Match geht der FCK erstmals in dieser Saison vom Papier her als "Favorit". "Gegen Frankfurt gibt es keinen Schönheitspreis zu holen. Wir müssen einfach gewinnen", so ein kämpferischer Coach.
So spielten sie:
1. FC Kaiserslautern: Ast 23, Robisch 18, Bonengel 13, Becker 11, L. Menck 10, Münzebrock 8, Radulovic 5, Greiffenhagen, N. Menck - Beste Spieler: Ast, Bonengel, Münzebrock. Spielfilm: 17:28 (10.) - 31:30 (15.) - 40:49 (20.) - 64:77 (30.) - 87:93 (37.) - Zuschauer: 1000 - Schiedsrichter: Pichl/Wegner.
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Autor: ivch
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Artikel
vom 25.11.2002, 12:31 Uhr
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